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Alte Clüverstraße 27

27367 Clüversborstel (Sottrum)

Schröpfen – 火罐

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Das Schröpfen war und ist eine nicht nur im asiatischen Raum, sondern weltweit verbreitete Therapieform.

Das Schröpfen erfolgt mithilfe von Schröpfköpfen (heute meist aus Glas) in denen ein Unterdruck erzeugt wird. Die auf bestimmte Hautareale aufgesetzten Schröpfgläser erzeugen zum einen in den unter der Haut befindlichen Blutgefäßen ein sogenanntes „Extravasat“ – einen Blutaustritt aus den Blutgefäßen in das umliegende Gewebe. Je nach Anwendungsform ist dieser Blutaustritt mehr oder weniger ausgeprägt.

Der Unterdruck kann mithilfe einer kurzfristig in den Schröpfkopf eingebrachten Flamme (Feuerschröpfen) oder etwas besser regulierbar und ungefährlicher mittels mechanischer Pumpen erzeugt werden
Man unterscheidet:

Das trockene Schröpfen

Hier werden die Schröpfgläser wie oben beschrieben auf ein oder mehrere Areale der Haut aufgesetzt und je nach Intensität des Unterdrucks dort für einige Minuten belassen. In der Folge entsteht dort ein deutliches Hämatom das auch nach mehreren Tagen noch gut sichtbar ist.

Bei unverletzter Haut und erfahrenem Therapeuten eine Risiko- und schmerzarme Therapieform mit guter inzwischen auch in wissenschaftlichen Studien erforschten Wirkung.

Das blutige Schröpfen

Hier wird zu dem oben beschriebenen Verfahren zuvor die Haut mittels einer Lanzette „eingeritzt“, so dass das austretende Blut aus den hierbei geöffneten Gefäßen in den Schröpfkopf strömt.

Das blutige Schröpfen birgt ein etwas größeres Risiko. Es besteht die Möglichkeit der lokalen Infektion bei unsauberem Arbeiten; weiterhin ist streng darauf zu achten, dass alle verwendeten Materialien und Geräte sterilisierbar sind falls es sich um wieder verwendbare Schröpfköpfe handelt (eine bloße Desinfektion reicht hier nicht)

Aus Sicht der TCM wird das blutige Schröpfen eher bei sehr heftigen, akuten, oft infektiösen, fiebrigen Erkrankungen angewandt.

In unsere Praxis wird das blutige Schröpfen wegen des relativ hohen Aufwands und Restrisikos und einem sehr geringen verbleibenden Indikationsspektrum nicht angewandt.

Die Schröpfmassage

Mit Sicherheit das Angenehmste, das eine TCM-Praxis zu bieten hat.

Die Haut und die darunterliegenden Muskelschichten werden in wellenförmigen sanften Bewegungen gut „durchgewalkt“. Verklebungen der Sehnen und Faszien gelöst, verspannte Muskeln gelockert und das gesamte behandelte Areal wohltuend wärmend durchblutet.
Hier entstehen lediglich bei sehr empfindlicher Haut gelegentlich kleine oberflächliche punktförmige Hämatome, wenn die Massage für den Hauttyp zu lange oder zu kräftig ausgeführt werden musste. (Zum Beispiel um tieferliegende Verspannungen oder Myogelosen zu erreichen).

Die Schröpfmassage wird auch sehr gut von Kinder vertragen und akzeptiert.

Kontaktdaten

Praxisgemeinschaft

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Sandra Keim  -  Heilpraktikerin

Praxis für Akupunktur  - TCM
Bernd Philipp  -  Heilpraktiker

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Kurse und Vorträge

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